Mehr Kontrolle über die Beatmung bei der Reanimation | Hendrik Gehrdau

Chest Compression Synchronized Ventilation (CCSV) ist ein Beatmungsmodus, der genau dann unterstützt, wenn jede Sekunde zählt: bei der Reanimation. Hendrik Gehrdau arbeitet im Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Harburg-Land als Notfallsanitäter – in unserem Gespräch beschreibt er, wie CCSV den Reanimationsablauf und die Zusammenarbeit im Team spürbar verbessert.
Beatmung im Rettungsdienst: selten – aber entscheidend
Beatmung ist im Rettungsdienst die Ausnahme – doch wenn die Luft wegbleibt, ist es das Schlimmste, was passieren kann. Gerade bei Reanimationen ist Schnelligkeit und Präzision gefragt. Und hier setzt CCSV an – ein Beatmungsmodus, der die Thoraxkompressionen erkennt und sich exakt darauf abstimmt. Für Hendrik hat diese Innovation spürbar etwas verändert: „CCSV arbeitet mit mir – nicht gegen mich.“
Ein Einsatz, der Eindruck hinterließ
Seit über 15 Jahren ist Hendrik im Rettungsdienst aktiv. Was ihn antreibt, ist die Möglichkeit, in Ausnahmesituationen wirklich helfen zu können. Eine dieser Situationen war seine letzte Reanimation – gemeinsam mit der Polizei.
„Die Herzdruckmassage lief bereits durch die Polizei als First Responder. Der RTW hatte einen längeren Anfahrtsweg auf dem Land, sodass ich gemeinsam mit dem Notarzt zuerst vor Ort war. Die First Responder haben uns geholfen und zunächst auch im weiteren Verlauf die Herzdruckmassage übernommen. Nach der Intubation und dem Start der maschinellen Beatmung zeigte CCSV sofort die Kompressionsfrequenz. Das war ein klares, sofort verständliches Feedback für alle im Raum, auch für die Kolleginnen und Kollegen der Polizei. Wir mussten nicht ständig überprüfen, ob die Qualität der Herzdruckmassage passt. Das hat uns den Kopf für andere Tätigkeiten freigemacht und die Zusammenarbeit enorm erleichtert.“
Er beschreibt CCSV als „eine Beatmung, die sich dem Rhythmus des Teams anpasst, statt ihn zu stören“ – ein entscheidender Vorteil gegenüber der klassischen IPPV: „Da hatte ich oft das Gefühl, die Maschine arbeitet gegen meine Kompression. Mit CCSV läuft alles synchron.“

Warum CCSV zur Zukunft der Notfallbeatmung gehört
Für Hendrik steht fest: „Gerade bei Reanimationen, wo die Lunge ohnehin stark belastet ist, kann eine unsynchronisierte Beatmung gefährlich sein. CCSV verhindert zu hohe Druckspitzen. Es fühlt sich kontrollierter und sanfter an. Meiner Meinung nach ist es einfach besser für den Patienten oder die Patientin.“
Diese Rückmeldung kommt nicht nur aus dem subjektiven Empfinden. „Die ärztliche Leitung kennt die Studienlage und steht hinter diesem Beatmungsmodus.“ Hendrik ist sich sicher: CCSV ist keine Spielerei – sondern notwendig, um die Versorgung von Reanimationspatienten zukünftig zu verbessern. Die demografische Entwicklung und die steigende Inzidenz an Lungenerkrankungen wie COPD verlangen nach zuverlässigen, praxistauglichen Lösungen. „Wir brauchen nicht 20 Beatmungsmodi – aber die richtigen. IPPV, BiLevel, CPAP und CCSV auf einem Gerät wie MEDUMAT Standard² sind perfekt.“
Warum er CCSV weiterempfiehlt
Sein Appell an andere Rettungskräfte ist eindeutig: „Probiert es aus. Vertraut der Technik. Die Rückmeldungen sind gut – und für mich persönlich macht CCSV den Unterschied. Ich habe wieder Kontrolle über meine Beatmung – genau in dem Moment, wo es am meisten zählt.“ Das DRK KV Harburg-Land hat CCSV in die regelmäßigen internen Fortbildungen zur Reanimation integriert. So stellen sie sicher, dass sie neue Technologien auch in seltenen Einsatzlagen wie der Reanimation anwenden können. Die Zusammenarbeit mit WEINMANN beschreibt er als offen, lösungsorientiert und praxisnah: „WEINMANN hört zu. Sie wollen wirklich wissen, wie es im Alltag läuft. Und: Wir hatten noch keinen Geräteausfall – das spricht für die Qualität der Geräte.“
Mehr über CCSV
Haben Sie Fragen zum medizinischen Hintergrund und zur Anwendung von CCSV in der Praxis? Antworten finden Sie in unseren FAQs.
Zu den FAQs
Interessieren Sie sich für den wissenschaftlichen Hintergrund von CCSV?


