Mobiles Beatmungsgerät im Einsatz

Beatmungsgeräte und Beatmungsbeutel

Mobile Geräte, speziell konzipiert für den Notfalleinsatz und den Patiententransport

WEINMANN-Beatmungsgeräte geben dem Anwender in Notfallsituationen die größtmögliche Unterstützung und sind für die Verwendung im Freien und während des Transports ausgelegt.
Verschiedene Beatmungsbeutel für den Notfallkoffer oder -Rucksack gehören ebenfalls zu unserem Beatmungssortiment.
Weiterhin finden Sie hier ergänzende Produkte und Module für mehr Optionen rund um die Beatmung.

Beatmungsgeräte

Und mehr ... für den Notfalleinsatz

Worauf kommt es beim professionellen Notfalleinsatz an? Und wie unterstützen unsere Beatmungs­geräte Sie dabei, die besonderen Herausforderungen zu meistern? Wir entwickeln unsere Geräte in engem Austausch mit Anwendern aus Rettungsdienst, Armee und Klinik. Auch zahlreiche unserer Mitarbeiter haben praktische Erfahrung in der Notfallrettung. So stellen wir sicher, dass die notallmedizinisch sehr spezifischen Anforderungen durch unsere Geräte erfüllt werden. Das ergibt sich auch aus der Anwendung der einschlägigen Normen wie z.B. der EN 1789 zur Ausrüstung von Rettungsdienstfahrzeugen.

Darum sind unsere Beatmungsgeräte für den Notfalleinsatz so gut geeignet:

  • Schnell: Die Beatmung muss im Notfall so schnell wie möglich gestartet werden. Hierfür sorgen z.B. die Notfallmodi, die sofort nach Gerätestart auf dem Display erscheinen. Außerdem sind die Beatmungsgeräte einfach und intuitiv zu bedienen.

  • Mobil: Hier spielen das geringe Gewicht, die kompakten Abmessungen und die verfügbaren Tragesysteme die Hauptrolle. Ebenso wichtig für den außerklinischen Einsatz: Lange Akkulaufzeiten und sichere Befestigungsmöglichkeit im Rettungsmittel.

  • Robust: Stöße, Vibrationen, Regen, Schmutz, extreme Temperaturen ‒ das alles halten unsere Geräte aus.

  • Sicher für Patienten und Anwender: Hygienefilter, zahlreiche Beatmungsmodi, individuelle Konfigurierbarkeit und intelligente Alarmsysteme sorgen für Sicherheit.

Vorteile der maschinellen Beatmung

Mit maschineller Beatmung

Risiken minimieren und Retter entlasten

Bei ausgefallener oder nicht ausreichender Spontanatmung ist eine Beatmung unumgänglich. Doch jede Beatmung birgt auch nicht zu vernachlässigende Risiken, zum Beispiel: Hypo- oder Hyperventilation, Barotrauma oder Aspiration von Mageninhalt.

Ein Beatmungsbeutel ist zwar schnell zur Hand und „einfach“ zu bedienen, doch fast nie die beste Lösung. Erfahren Sie, welche Vorteile die Beatmung mit Hilfe eines Beatmungsgeräts bietet: In unserer Broschüre Sicherheit. Entlastung. Effizienz.

 

Maschinelle Beatmung mit Beatmungsgeräten

Was macht sie so sicher für den Patienten?

Studien zeigen, dass die maschinelle Beatmung der Beutel-Masken-Beatmung überlegen ist, insbesondere was die Sicherheit des Patienten angeht.

In unserer Broschüre Sicherheit. Entlastung. Effizienz. Mit Beatmungsgeräten Leben retten. erfahren Sie mehr.

Risiken bei der Beatmung und Vorteile der maschinellen Beatmung:

Mobiles Beatmungsgerät
Risiko für den Patienten Beschreibung Potentielle Folgen Reduziertes Risiko bei der maschinellen Beatmung durch
Magenüberblähung Durch zu hohe Volumengabe und dadurch erhöhten Beatmungsdruck entsteht ein Überdruck im Magen. Dies kann zu Regurgitation und Aspiration von Mageninhalt führen. 1, 2 Erstickungstod, Aspirationspneumonie. Volumen- und Druckkontrolle, Beatmungsdrucklimitierung, Monitoring von Volumen und Druck, entsprechende Alarme.
Lungenschäden Durch zu hohe Beatmungsdrücke oder Volumina können Baro- oder Volutraumata der Lunge verursacht werden. 2, 3 Schädigung der Lungenstrukturen und Komplikationen wie Emphysem, Pneumothorax, Gasembolie. Drucklimitierung und -kontrolle durch Monitoring, gleichmäßige Volumenabgabe, entsprechende Alarme.
Hyperventilation Durch zu hohe Beatmungsfrequenzen entsteht ein erhöhter intrathorakaler Druck, herabgesetzte koronare und zerebrale Perfusion. 4 Geringer paCO₂ mit einhergehender respiratorischer Alkalose und damit sinkende Überlebenschancen. Konstante und richtlinienkonforme Beatmungsfrequenz, Monitoring und Alarme.

1 Stallinger A et al.: Effects of decreasing inspiratory flow rate during simulated basic life support ventilation of a cardiac arrest patient on lung and stomach tidal volumes. Resuscitation 2002 Aug;54(2):167–73
2 Lee HM et al.: Can you deliver accurate tidal volume by manual resuscitator? Emerg Med J 2008;25:632–634
3 Turki M et al.: Peak pressures during manual ventilation. Respir Care 2005 Mar;50(3):340–4
4 Aufderheide TP, Lurie KG.: Death by hyperventilation: a common and life-threatening problem during cardiopulmonary resuscitation. Crit Care Med 2004 Sep;32(9 Suppl):S345–51